Unsere Abstimmungsparolen für den 27. September 2026

Nationale Abstimmungen

Die Neutralitätsinitiative möchte eine genauere Definition der Neutralität in der Verfassung verankern. Damit soll der flexiblen Auslegung der Neutralität entgegengewirkt werden, die die Schweizer Regierung praktiziert. Diese Auslegung hat zu einer progressiven Schwächung der Neutralität und zu Unglaubwürdigkeit geführt. Die Initiative fordert in erster Linie die strikte Ablehnung eines Beitritts der Schweiz zu Militärbündnissen. Zweitens verbietet sie die direkte oder indirekte Beteiligung der Schweiz an Kriegen zwischen Drittstaaten. Das bedeutet auch, dass sie keine einseitigen Zwangsmassnahmen (Sanktionen) gegen diese Länder ergreift. Völkerrechtlich abgestützte Sanktionen (UNO-Sanktionen) werden jedoch weiterhin übernommen. Die Initiative legt zudem fest, dass die Schweiz ihre neutrale Rolle nutzt, um diplomatisch bei der Verhinderung und Lösung von Konflikten zu intervenieren.

Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) betrachtet diese Initiative als wichtiges Instrument für die Verwirklichung einer friedlichen Schweiz.

Die PdAS empfiehlt ein JA zur Ernährungsinitiative. Die Ernährungsinitiative sieht vor, dass nach zehn Jahren in der Schweiz ein Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent erreicht wird (gegenüber heute rund 43 Prozent). Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich die Initiative für eine lokale und nachhaltige Landwirtschaft nach einem ganzheitlichen Ansatz ein, der sich mit dem von der PdAS vertretenen Ansatz überschneidet: nachhaltige und klimafreundliche Landwirtschaft; Produktion von Lebensmitteln, die den lokalen Bedingungen und einer effizienten Nutzung der Ressourcen entsprechen; Erhaltung der Böden, Ressourcen, Ökosysteme und Biodiversität.

Kantonale Abstimmungen

  • NEIN zur Anti-Chaoten-Initiative
  • STIMMFREIGABE zur Sammlungszentrum-Volksinitiative